Ein Nein zum revidierten Waffenrecht am 19. Mai würde den Tourismus in der Schweiz hart treffen. Für viele Gastbetriebe waren die Vorteile der Schengen-Mitgliedschaft in den letzten Jahren überlebenswichtig.

Gemäss Angaben von hotelleriesuisse haben die Logiernächte in der Schweiz 2018 nach mehreren Krisenjahren endlich wieder zugenommen. Das ist keine Selbstverständlichkeit, denn in den Jahren davor waren die Rückgänge teils dramatisch. Insbesondere der starke Franken sorgte dafür, dass die Zahl der Besucher aus dem europäischen Raum zwischen 2008 und 2017 um krasse 46 Prozent einbrach. Das sich diese Krise nicht schlimmer auswirkte, ist vor allem den Reisenden aus Indien und Fernost zu verdanken. Ihre Zahl ist im gleichen Zeitraum um 150 Prozent angestiegen – so konnten viele Betriebe den Verlust in Grenzen halten.

Doch aus Sicht der Schweizer Hoteliers ist diese wichtige Stütze akut gefährdet. Wenn die Schweiz am 19. Mai nämlich Nein sagt zur Änderung des Waffenrechts, fällt sie automatisch aus dem Schengener Visa-Verbund. Auf ihrem Europatrip müssten indische, chinesische und arabische Reisende fortan wieder ein separates Visum für die Schweiz lösen – ein Zusatzaufwand, den wahrscheinlich viele nicht auf sich nehmen werden. Schliesslich gibt es ja auch in unseren Nachbarländern schöne Städte und verschneite Alpengipfel. Gemäss hotelleriesuisse drohen der Branche damit Verluste von bis zu 500 Millionen Franken pro Jahr. Der endlich erreichte Aufschwung würde damit gleich wieder abgewürgt.

Hinzu kommt, dass die Schweiz als Reisedestination zusätzlich an Attraktivität einbüsst, wenn an den Grenzen wieder systematische Personenkontrollen durchgeführt werden und entsprechend lange Wartezeiten entstehen. Für die Branche, die für jeden zwanzigsten Arbeitsplatz in der Schweiz verantwortlich ist, wäre das ein absoluter Tiefschlag. Deshalb wird sich hotelleriesuisse klar für ein JA zum Waffenrecht einsetzen.

Die Zahl der Menschen, die unsere Kampagne unterstützen, wächst von Tag zu Tag. Mach jetzt ebenfalls mit und setz ein wichtiges Zeichen für eine erfolgreiche Schweiz. Jede Stimme zählt!

Link: aktuelle Medienmitteilung von hotelleriesuisse

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