Das Schengener Informationssystem (SIS) hat das Sicherheitsniveau in der Schweiz verbessert und ist aus der täglichen Fahndungsarbeit nicht mehr wegzudenken. Der künftige Zugang zu diesem Fahndungsinstrument steht am 19. Mai auf dem Spiel. Will die Schweiz ihr hohes Sicherheitsniveau auch weiterhin beibehalten, kommen hohe Kosten auf sie zu.

Mit dem SIS können gesuchte Personen schnell im ganzen Schengen-Raum zur Fahndung ausgeschrieben werden. Kontrolliert die Polizei in St. Gallen zufällig eine verdächtige Person, dann geht sie ihr auch dann ins Netz, wenn sie in der Schweiz zwar ein unbeschriebenes Blatt ist, in Hamburg aber wegen Einbruchsdelikten gesucht wird. So kann es zum Beispiel dank dem SIS-Datenbank nicht mehr vorkommen, dass die Schweiz einem international gesuchten Verbrecher die Aufenthaltsbewilligung verlängert.

Bei einem Nein am 19. Mai verliert die Schweiz jedoch ihre Schengen-Mitgliedschaft und somit auch den Zugang zum Schengener Informationssystem. Kontrolliert die Polizei dann eine verdächtige Person, kann sie nicht mehr auf die Datenbank zurückgreifen. Dadurch ist sie auch nicht in der Lage, schnell genug festzustellen, ob die Person international gesucht wird. Schlimmstenfalls gehen der Polizei so zur Fahndung ausgeschriebene Verbrecher durch die Lappen.

Um den Verlust an innerer Sicherheit mit Ersatzmassnahmen auszugleichen, müsste die Schweiz bei einem Wegfall von Schengen gemäss dem Bund 400 bis 500 Millionen Franken pro Jahr investieren.

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