In Europa kam es in den letzten Jahren immer wieder zu Terroranschlägen mit automatischen Waffen. Mit der neuen Waffenrichtlinie soll dieses Risiko in Zukunft gemindert werden.

Am 13. November 2015 erschossen Terroristen in Paris mehrere Menschen, und auch in anderen europäischen Städten kam es zu Terroranschlägen. Eines ist diesen Anschlägen gemeinsam: Überall waren automatische Waffen im Spiel. Doch nicht nur die Terroristen benutzten automatische Waffen. Andere Kriminelle kauften einzelne Waffenbestandteile legal im Internet und haben sie dann zu funktionierenden Gewehren zusammengebaut. Oder sie konnten ohne Auflagen ein Gewehr kaufen, da dieses zuvor so umgebaut worden war, dass es nicht mehr schoss und somit nicht mehr bewilligungspflichtig war. Nur können solche Waffen leider auch wieder funktionstüchtig gemacht werden. Deshalb sieht die Richtlinie vor, dass künftig gewisse halbautomatische Waffen zur Kategorie der «verbotenen Waffen» gezählt werden, dass alle wesentlichen Bestandteile von Waffen markiert werden müssen und dass deaktivierte Waffen ebenfalls erfasst werden. Darüber hinaus soll der Internethandel kontrolliert und Informationen über Waffen länger aufbewahrt werden und der entsprechende Informationsaustausch unter den Schengen-Staaten verbessert werden. Durch diese Massnahmen kann der Missbrauch von Waffen zu kriminellen Zwecken bekämpft und auch das Missbrauchsrisiko für die Zukunft gemindert werden.

Die Zahl der Menschen, die unsere Kampagne unterstützen, wächst von Tag zu Tag. Mach jetzt ebenfalls mit und setz ein wichtiges Zeichen für eine erfolgreiche Schweiz. Jede Stimme zählt!


Please enter an Access Token on the Instagram Feed plugin Settings page.