Seit dem Beitritt zu Schengen ist unser Land messbar sicherer geworden, die Zahl der Delikte hat um einen Fünftel abgenommen. Damit das auch in Zukunft so bleibt, braucht es ein Ja am 19.Mai. Wir präsentieren drei Gründe, warum ein Ja zum Waffenrecht/ Schengen auch ein Ja zur Sicherheit der Schweiz ist.

👮‍♀️Judith Fischer hat die Sicherheits- und Verkehrspolizei in St. Gallen geleitet und war danach Teil eines Harmonisierung-Projekts der Schweizerischen Polizeilandschaft. Ein NEIN zum Waffenrecht hätte gravierende Auswirkungen auf die Arbeit der Schweizerischen Polizeibehörden.

1.👉 Schengener Informationssystem (SIS) erleichtert Fahndungsarbeit
Wird eine Person international gesucht, weiss es die Schweizer Polizei dank dem SIS blitzschnell und kann innerhalb der Schweizer Landesgrenzen nach ihr Ausschau halten. Sie kann aber auch selbst eine Anzeige aufgeben, wenn sie nach einer verdächtigen oder vermissten Person fahndet und so auf die Unterstützung der Polizei in anderen Staaten zählen.

2. 👉 Sichere Schweiz – Sicheres Europa
Seit die Schweiz zum Schengen-Raum mit seinen offenen Binnengrenzen gehört, hat sie ein besonderes Interesse daran, dass in allen beteiligten Ländern vergleichbare Mindeststandards gelten. Dadurch kann das Sicherheitsniveau überall verbessert werden. Genau dies ist der Zweck der Waffenrichtlinie, die nun angepasst worden ist. Auch wir profitieren davon, wenn die Nachbarländer genauer hinschauen, wer eine halbautomatische Waffe besitzt.

3. 👉 Visumsmissbrauch wird verringert
Durch unsere Schengen-Mitgliedschaft haben wir nicht nur Zugang zum SIS, sondern auch zum VIS-System. Dieses speichert Daten von Personen, denen durch die Schweiz oder ein anderes Schengen-Land ein Visum verweigert wurde. So können die Schweizer Behörden bei der Erteilung eines Visums einfach nachschauen, ob der Person, die das Visum beantragt, bereits einmal eines verweigert wurde. Dadurch wird der Visumsmissbrauch verringert.

Würde die Schweiz bei einem NEIN wirklich aus dem Schengen-Vertrag rausfliegen?

Ja! Das Abkommen ist in diesem Punkt eindeutig: Wenn die Schweiz eine Weiterentwicklung der Schengen-Bestimmungen nicht übernimmt, tritt es gemäss Artikel 7 nach sechs Monaten automatisch ausser Kraft. Einen solchen Automatismus enthalten von allen bilateralen Abkommen mit der EU nur jene zu
Schengen und Dublin. Stoppen könnte diesen Prozess nur noch der Gemischte Ausschuss mit Vertretern der Schweiz, der EU-Kommission und der Mitgliedstaaten. Allerdings braucht es dafür einen einstimmigen Entscheid des Gremiums innerhalb von 90 Tagen. Darauf zu hoffen ist realitätsfremd.

🗳🙋‍♀️🙋‍♂️🇨🇭Schengen/ Dublin nicht verlieren – jetzt Teil der JA-Bewegung werden:

Die Zahl der Menschen, die unsere Kampagne unterstützen, wächst von Tag zu Tag. Mach jetzt ebenfalls mit und setz ein wichtiges Zeichen für eine erfolgreiche Schweiz. Jede Stimme zählt!


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